Es war einer der geschäftigsten und kältesten Monate in Paris. Überall Designer, Models, Künstler und natürlich Fotografen. Wir alle waren begeistert, die Paris Fashion Week zu erleben. In diesem Jahr hatte ich die großartige Gelegenheit, das Winterevent zu besuchen. Und weil ich schon in Paris war, entschied ich mich für ein Bridal-Editorial-Shooting.
Die Menschenmengen und das Wetter führten schnell zu meinen drei größten Herausforderungen.
1. Überfüllte UmgebungEiner der ikonischsten Orte in Paris – der Eiffelturm – war der Schauplatz des Shootings.Am Eiffelturm ist es ohnehin schon immer voll, und die zusätzliche Aufmerksamkeit bedeutete, dass noch mehr Vorbereitung nötig war.
2. Eiskaltes WetterMein Model sollte ein wunderschönes Brautkleid einer lokalen Bridal-Boutique, Selestia Paris, tragen. Bei diesen niedrigen Temperaturen hatte ich Sorge, dass mein Model frieren würde, bevor wir das Shooting abschließen konnten.
3. Das richtige Team findenSchließlich musste ich ein Team zusammenstellen, damit dieses Shooting ein Erfolg werden konnte.
Mit all den engagierten und begeisterten Menschen, die nach Paris gereist waren, um Teil dieses Events zu sein, war es letztlich gar nicht so schwierig, ein Team zu finden. Ich stellte eine großartige Gruppe talentierter Menschen zusammen, die das gesamte Shooting zu einer reibungslosen, unterhaltsamen und inspirierenden Erfahrung machten. Wir kamen aus verschiedenen Teilen der USA und waren alle begeistert, in einer der schönsten Städte der Welt fotografieren zu können.
Die Eleganz meines Models Courtney ließ kaum erkennen, wie kalt es während des Shootings tatsächlich war. Das Design des Kleides ermöglichte uns einzigartige, dynamische Aufnahmen, die sonst oft schwer umzusetzen sind. Der fließende Stoff des Kleides ließ sogar langsame Bewegungen – etwa beim Hinunterlaufen der Treppen – beeindruckend wirken.
Als großer Fan des Elinchrom Equipments verwendete ich für dieses Shooting den ELB 500 Akkugenerator und die kleine Rotalux Go Octa. Ich war unglaublich gespannt, sie als Erste testen zu dürfen.
Was mir an der kleinen Rotalux Go Octa besonders gefallen hat, ist, dass sie sich leicht kompakt zusammenlegen lässt und perfekt für Reisen ist. Das macht sie besonders nützlich für Outdoor-Shootings, vor allem an belebten Orten wie dem Eiffelturm, wo man sich schnell bewegen muss und die verfügbare Zeit extrem begrenzt ist.
Der Rotalux Go lässt sich so schnell öffnen wie ein Schirm, verfügt aber zusätzlich über einen Außendiffusor und ein Grid, mit dem sich die Lichtführung präzise steuern lässt. Er ist sehr leicht und kompakt zusammenfaltbar, was den Transport besonders einfach macht.
Die feine, weiche Lichtqualität war für diese Outdoor-Session genau richtig.
Dieser kleine Lichtformer hat entscheidend zum Erfolg dieses Shootings beigetragen, und ich freue mich schon darauf, ihn bei vielen zukünftigen Produktionen einzusetzen.
Obwohl es in dieser Woche sehr kalt, bewölkt und regnerisch war, hatten wir am Tag des Shootings großes Glück.
Unser Shooting war der einzige Moment, in dem wir den Himmel über Paris tatsächlich sehen konnten. Es war ein wunderschöner blauer Himmel mit feinen Wolken, die den Aufnahmen eine besondere Struktur verliehen.
Auch wenn wir vielen Herausforderungen begegneten, war die gesamte Erfahrung außergewöhnlich. Das Team fand schnell zueinander, wodurch das Shooting für alle zu einem besonderen Erlebnis wurde. Ein Moment, der für immer in Erinnerung bleiben wird.
Denn kaum etwas inspiriert Künstler mehr als eine schöne und romantische Stadt wie Paris