Mark Cleghorn teilt seine Gedanken dazu, wie viele Lichter ein Fotograf für Studiofotografie in Innenräumen einsetzen sollte. In dieser ersten Episode verwendet Mark drei Elinchrom Monolights aus der D-Lite RX Serie und erklärt die Unterschiede zwischen Lichtformern wie den Portalite Softboxen und Schirmen.
Die D-Lite RX Serie eignet sich perfekt für den Einstieg in die Studio-Blitzfotografie. Die D-Lite One ist die leistungsschwächste Variante, darüber liegt die D-Lite 4 mit zwei Blendenstufen mehr Leistung.
Aber die Frage, die Sie sich vor dem Kauf stellen sollten, lautet: Wie viel „Blitz“ brauchen Sie tatsächlich für ein Shooting? Achten Sie darauf, zwei Blitzköpfe zu kaufen, denn dann beginnt die eigentliche Magie.
Wichtig ist, sich zu merken, dass ein Licht nur eine Aufgabe erfüllen sollte.
Die Aufgabe des Hauptlichts ist es, das Motiv auszuleuchten, während ein zweites Licht oft dazu dient, das Motiv vom Hintergrund abzuheben. Das kann ein Haarlicht oder ein Hintergrundlicht sein.
Achten Sie darauf, dass jedes dieser Lichter wirklich nur seine eigene Aufgabe erfüllt und sich nicht gegenseitig überschneidet. Sonst kann es zu Lichtverunreinigungen kommen, die Leistung verloren geht und die eigentliche Klarheit des Porträts leidet.
Eine weitere Entscheidung beim Kauf von Studio-Blitzlicht ist: Möchten Sie Softboxen oder Schirme verwenden? Eine Softbox ist die besser kontrollierbare Lichtquelle – dafür würde ich mich entscheiden.
Wenn ich allerdings eher Gruppen fotografieren würde, würde ich vermutlich eher zu einer schirmbasierten Lichtführung greifen als zu einer Softbox. Der Schirm lässt das Licht breiter streuen, während die Softbox das Licht stärker bündelt und weniger weit streuen lässt.