Die Rotalux Go kombiniert den schnellen Aufbau eines Schirms mit der bewährten Lichtqualität der Rotalux Serie.Für meinen Arbeitsalltag ist sie die überzeugendste Lösung. Leicht, faltbar, mit Transporttaschen geliefert und komplett mit Diffusoren und Grid ausgestattet.Ich bin schnell startklar, kann mein Setup eigenständig anpassen und spare dabei Zeit und Energie.
Für dieses Projekt musste ich meine Komfortzone verlassen und etwas Neues ausprobieren – etwas, das mich gereizt hat und das ich bisher noch nie umgesetzt hatte: Still-Life-Fotografie und vor allem Food-Fotografie.
Wie man sich denken kann, hatte ich in diesem Bereich nahezu keine Erfahrung. Gleichzeitig wollte ich es seit Jahren versuchen, und diesmal ergab sich die Gelegenheit. Also habe ich sie genutzt.
Bevor ich tiefer in das Projekt eingestiegen bin, habe ich mir Tipps und Grundlagen von Fotografen geholt, die Food-Fotografie beherrschen. Mit diesem Input war ich bereit, für meine erste Erfahrung in diesem Bereich eine solide Bildserie umzusetzen.
Die Vorgabe dieser Challenge war klar: ein Paar Rotalux Go Recta mit einer ELC 500 und einer ONE einzusetzen.
Außerdem hatte ich die Möglichkeit, drei unterschiedliche Gerichte zu fotografieren und dafür drei Stunden lang ein ganzes Museum zu nutzen.
Das Aufbauen der Recta war denkbar einfach: Softbox aus der Transporttasche nehmen, die Metallstäbe in die Ecken einsetzen und das Mittelteil nach vorne drücken, um die Rotalux Go zu öffnen. In der Tasche befinden sich außerdem zwei Diffusoren – innen und außen – sowie ein Grid. Alles, was man braucht, ist bereits dabei.
Für dieses Setup ist die Recta seitlich und nah am Tisch besonders wirkungsvoll, um den Kontrast gezielt zu betonen. Mit beiden Diffusoren, um Hotspots zu vermeiden, und hoch genug positioniert, um die Oberfläche des Salats gleichmäßig auszuleuchten, entsteht ein weiches, kontrolliertes Licht.
Nach einigen Tests funktionierte das Licht auf dem Gericht und dem Teller sehr gut, aber der Hintergrund war noch zu dunkel und brauchte mehr Struktur.
Um das zu lösen, habe ich eine Elinchrom ONE mit der zweiten Rotalux Go Recta im Hintergrund eingesetzt. So konnte ich eine dunklere Atmosphäre rund um das Motiv schaffen und gleichzeitig Details wie Gläser, Messer und mehrere Tische sichtbar halten.
Für dieses Setup suchte ich nach einer anderen Stimmung. Deshalb haben wir den Tisch in die Nähe eines Fensters gestellt, um einen hellen und offenen Hintergrund zu bekommen.
Ich habe die ELC 500 mit der Rotalux Go Recta hoch über dem Teller in einem 45°-Winkel positioniert und beide Diffusoren verwendet, um ein weiches, diffuses Licht mit weniger Kontrast zu erzeugen. Die ONE im Hintergrund half dabei, die Szene hell und ausgewogen zu halten.
Die Schwierigkeit bei diesem Gericht war der hohe Rand aus Brick-Teig, der das seitliche Licht teilweise blockierte. Deshalb habe ich die Lichtquelle bewusst höher gesetzt.
Das Ergebnis spricht für sich, und der Kunde war begeistert, seine Gerichte auf diese Weise inszeniert zu sehen.
Für dieses Gericht suchte ich nach einem feinen, aber kontrastreichen Licht. Um die Brillanz des Motivs zu erhalten, musste ich den inneren Diffusor entfernen – was sehr einfach war. Dank der Klettverschlüsse genügt es, den äußeren Diffusor zu öffnen und den inneren herauszunehmen.
Nach einigen Aufnahmen hatte ich den passenden Bildausschnitt und das richtige Licht gefunden, um das Gericht und seine Details herauszuarbeiten. Der Hintergrund war jedoch noch etwas zu dunkel – besonders das Innere eines alten Kamins mit seinen markanten goldenen Details.
Also habe ich erneut die ONE mit der zweiten Rotalux Go Recta eingesetzt, um den Hintergrund sichtbar zu machen – und genau so sah das Set schließlich aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Wieder einmal war der Koch begeistert, als er die Bilder sah, und ich war froh, diese anspruchsvolle Aufgabe erfolgreich gemeistert zu haben.
Neues Feld, neues Equipment, neues Abenteuer – und am Ende hat alles funktioniert.